Gelegentlich sprechen Angstkranke auf eine medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung unzureichend oder gar nicht an[7].
Hier sollte zunächst die Compliance und die Diagnose überprüft werden. Ist beides gesichert, ist eine ungenügende Dosierung häufiger Grund für ausbleibenden Behandlungserfolg. Auch die Frequenz der psychotherapeutischen Sitzungen kann zu gering sein. Im weiteren können Malabsorption und Interaktionen (erhöhter / erniedrigter Metabolismus) eine Besserung verhindern. Ausserdem kann die Schwere der Erkrankung, ein primär chronischer Verlauf, komplizierende psychosoziale Faktoren, Komorbidität und das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung das Behandlungsziel unerreichbar machen.
Nicht zuletzt kann die unzureichende Qualifikation des Therapeuten und daraus resultierende Fehler in der Behandlung einer Besserung im Wege stehen[3][6][7].