Phytotherapeutika (Angststörungen Behandlung)

Pflanzliche Präparate erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Für verschiedene Extrakte, u.a. von Baldrian, Melisse und Hopfen, konnte eine sedierende Wirkung nachgewiesen werden. Ob sie neben diesem Effekt eine anxiolytische Wirkung haben, ist fraglich[2]. Anxiolytische Wirkungen wurden am ehesten Kawapräparaten zuerkannt. Das in der Schweiz am häufigsten verwendete Präparat wurde im Herbst 2000 bei Verdacht auf lebertoxische Effekte zurückgezogen. Auch Johanniskraut kann bei leichteren Störungen eingesetzt werden. Das Interaktionspotential pflanzlicher Präparate wird oft unterschätzt.